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Fehlender baulicher Brandschutz im Schloss Hückeswagen

Der FaB geht es in der Sache um Flucht -und Rettungswege. Das sind sichere Wege aus der Not!

Rettungswege haben aber nicht nur den Sinn, dass Menschen das Gebäude, die Einrichtung, sicher verlassen können. Rettungswege sind durch in ihrer bautechnischen Normierungen/Ausgestaltung in der Lage, dem Brand, je nach Gebäudeart und Nutzung, einen festgelegten Zeitraum Widerstand zu leisten und dabei standfest zu bleiben. Rettungswege sind auch die sicheren Angriffswege der Feuerwehr!

Was führte zu dem Schritt der FaB die Bauaufsichtsbehörde einzubinden?      

Die „Falschaussagen“ der Verwaltung!

Sie hat die Anfragen der FaB zu dem fehlenden 2. Rettungsweg (Ratssaal) mit unqualifizierten Angaben zum Stillschweigen bringen wollen. Die Verwaltung sah keinerlei Handlungsbedarf, hielt an der Aussage ihrer „Experten“ fest „der Brandschutz im Schloss sei ausreichend“! 

"Es sei eine Brandmeldeanlage installiert, Brandlasten entfernt und das Obergeschoss komplett geräumt worden!"  

Wir sagen aber: Die bisher getroffenen Maßnahmen können einen 2. Rettungsweg keinesfalls ersetzen!

Unsere Forderung, eine bereits vorhandene Türe im Ratssaal wieder zu öffnen und als 2. Rettungsweg zu nutzen, wurde als unnötig erachtet und von unserem Bürgermeister in mehreren öffentlichen Sitzungen strikt abgelehnt. 

Folge:

Fachliche Bedenken haben uns bewogen, bei der zuständigen Oberen Bauaufsicht in Köln (zuständige Fachaufsichtsbehörde), entsprechende Klärung in Fragen des "2. Rettungsweges" herbeizuführen. Hat sich das Gesetz geändert?

Ergebnis:

Nein! Der Bürgermeister musste den Ratssaal auf Weisung der Bauaufsicht schließen!

Das war keine freiwillige Tat!

Wir sind auf die weitere Entwicklung gespannt. Insbesondere über das, was man so aktuell in der Presse liest.

Brigitte Thiel